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Zur Geburt von Valentin
- August 2001 -
Da
liegst du nun, blinzelst mit den Augen und schreist.
Du weißt nicht, wo du bist und wie du heißt.
Sie stehen um dich herum und lächeln und schauen dich an
und wundern sich, wie so ein kleines Wesen entstehen kann.
Bald wirst auch du lächeln, schauen und stehen
und mit wachen Augen durch die schöne Welt gehen.
Schon greifst du mit den Händchen nach dem Sonnenstrahl
und wachst staunend unter dem riesigen Sternenhimmel allüberall.
So nimmst du ihre Gewohnheiten an
und wirst wie dein Papa ein echter Mann.
Sie sollen dich lehren, was du wissen willst und noch vieles
mehr.
Verzage nicht, manchmal wird dirs fast zu schwer,
sodass du es gerade noch tragen kannst.
Denn du sollst viel singen und tanzen, tanzen und singen,
jeden Augenblick genießen und anderen Freude bringen.
Dann stelle dich auf den Kopf und schaue dir alles noch einmal
an.
Du merkst es, es sieht und fühlt sich anders an.
Das Wichtige ist nicht mehr wichtig
und das Richtige vielleicht nicht mehr richtig.
Aber danach handelst du dann.
Und sie stehen um dich herum und lächeln
und schauen dich
an
und wundern sich,
wie so ein starkes Wesen
entstehen
kann.
Text © 2001-2004 Karin
Kehl
Seite © 2001-2004 Robert
Kehl
Liebe Besucherin, lieber Besucher!
Dieses Gedicht hat meine Mutter zur Geburt Ihres Enkels verfasst. Ich find' es so schön, dass ich es Euch nicht vorenthalten möchte. An den Seitenzugriffen merke ich, dass sehr viele von Euch das Gedicht auch schön finden, und das freut uns ungemein. Meine Mutter freut sich sehr, wenn Du Ihr kurz schreibst, bei welcher Gelegenheit Du es (privat) verwendest. Willst Du das Gedicht oder diese Seite nachdrucken, sei bitte so lieb und frage nach, ob das ok geht. Beschreibe dann bitte, wie und wo Du das Gedicht verwenden möchtest. Gleiches gilt für die Fotos. Danke sehr.
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